Diplom-Ing. (FH)
Anja Wunderlich

Energieberaterin (HWK)

Der größte Anteil an Energie (über 80%) in privaten Haushalten in Deutschland ist für die Bereitstellung von Heizenergie notwendig. Das macht deutlich, dass hier die effektivsten Einsparungen möglich sind. Auch die vorhandenen, strengen gesetzlichen Regelungen und Anforderungen an Neubauten genügen nicht, um Emission und Energieverbrauch ausreichend zu senken. Der durchschnittliche Gebäudebestand beinhaltet ca. 2/3 Gebäude, die zwischen 1920 und 1970 errichtet worden sind. Zu dieser Zeit spielte Wärmedämmung überhaupt keine Rolle. Die Lebenszeit eines Gebäudes liegt um die 80 Jahre (oft auch länger), was deutlich macht, dass gerade im Gebäudebestand massiv eingespart werden muss.

 

Energieausweis

Vor diesem Hintergrund sind gerade finanzielle Anstrengungen zur Gebäudesanierung aus dem
privaten Bereich besonders zu schätzen und zu unterstützen. Denn trotz verschiedener Möglichkeiten kommunale, Landes- oder Bundesförderungen zu erhalten, ist der Einsatz an Eigeninitiative und -finanzierung erheblich. Der Energieberatungsbericht soll Ihnen eine möglichst genaue Ist-Analyse des betrachteten Gebäudes geben und auf dieser Grundlage verschiedene Empfehlungen für Sanierungsvarianten anbieten. Diese Varianten werden in Bezug auf die zu erzielende Energieeinsparung und die damit verbundenen Kosten beurteilt und verglichen. Damit bekommen Sie eine Entscheidungshilfe für die für Ihr Gebäude ökologisch und wirtschaftlich sinnvollen Energiesparmaßnahmen an die Hand.

Energieausweis


Seit 1. Februar 2002 ist die 1. Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft getreten. Sie stellt Anforderungen an den Wärmeschutz und den Primärenergiebedarf von Gebäuden sowie an heizungstechnische Anlagen und Warmwasseranlagen. Sie gilt vorrangig für neue Gebäude, in einem festgelegten Umfang allerdings auch für den Gebäudebestand. Jede Nutzung von fossilen Energieträgern als Brennstoff verursacht die Freisetzung von CO2. Die dabei entstehende Menge an CO2 hängt zum einen von der Art des verwendeten Energieträgers ab und steht andererseits natürlich in direktem Zusammenhang mit der Menge der erzeugten Energie.
So werden z.B. bei der Verwendung von Heizöl je erzeugter Kilowattstunde Wärme etwa 300 g CO2 und bei der Erzeugung von Strom in Großkraftwerken für jede beim Endverbraucher entnommene Kilowattstunde etwa 1000 g CO2 emittiert. Das bedeutet, dass allein schon der Wechsel zu einem ökologisch günstigeren Energie-Rohstoff erhebliche Mengen an Abgasen einsparen hilft, die für die drohende Klimaveränderung (Treibhauseffekt) mitverantwortlich sind.


Energiekosten sparen?


Kalte Füße?

Zugiges Wohnzimmer?

Unbehagliche Kälte in Fensternähe?

Welche Dämmmaßnahmen sind am wirkungsvollsten? Wann sollte der Heizkessel getauscht/erneuert werden? Ist eine Solaranlage sinnvoll?

In welcher Reihenfolge saniere ich am effektivsten?

Gibt es finanzielle Unterstützung/Förderprogramme?

 

Diese Fragen beantwortet Ihnen der Energieberatungs-bericht mit Modernisierungsempfehlungen. Wir beraten Sie unabhängig und neutral. Eine genaue Aufnahme des Ist-Zustandes Ihres Wohngebäudes und somit realistische Werte, Untersuchung möglicher Sanierungsmaßnahmen hinsichtlich Gebäudehülle und Anlagentechnik sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen sichert Ihnen der Bedarfsausweis des Ingenieurbüros Wunderlich. Ebenso übernehmen wir die Fördermittelbeantragung für Sie.